Hügelgräber im Reichswald

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Historischer Schatz

  Hügelgräber im Reichswald

Sagenumwoben – Die Hügelgräber im Reichswald

Sie sind letzte sichtbare Zeugnisse der vor 3.000 Jahren am Niederrhein ansässigen Bevölkerung – und sie sind gleichzeitig beeindruckende Bestandteile der Landschaft des Reichswaldes. Zur Bronzezeit sind hier vermutlich die ersten Grabhügel der in den hochwasserfreien Rheinterrassen lebenden Bevölkerungen entstanden.

Charakteristisch für die damalige Bestattungskultur sind die Körperbestattung und die Hervorhebung wichtiger Persönlichkeiten gegenüber der Masse der Toten durch große Einzelgrabbestattungen abseits der Gräberfelder. Bei exponierten Häuptlingsbegräbnissen wurden mächtige Grabhügel mit darunter liegenden Totenkammern errichtet, denen man Speisen, Kleidung, Schmuck und Waffen zufügte.

Die bedeutendsten Vorkommen an Hügelgräbern befinden sich im südlichen Gebietsteil des Reichswaldes, wo mehrere hundert Hügelgräber aus der späten Bronze- bzw. auch frühen Hallstattzeit (ca. 900 bis 500 v. Chr.) liegen. Diese Erdhügel weisen einen Durchmesser von bis zu 15 Metern auf.

Klever Reichswald, 47574 Goch
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